Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

What the hack

Mittwoch, 02. Juli 2008

If you suddenly have a file called kubrickbg_old.jpg in your wordpress installation, your php scripts contain weird eval base64 encoded parts, and the directory ./wp-includes/js/tinymce/themes/advanced/images/xp contains files it shouldn’t, then you, like me, have probably been hacked. Good thing google analytics tells me.

Remember to remove the ‘WordPress’ user, too. It’s not actually part of WordPress. Neither are the postings with an attachment of ro8kbsmage. And uploaded files should go to wp-content/uploads, not to ../../../../tmp

It’s time to update the wordpress installation, anyway.

UPDATE: I was amazed to find another div display:none with the names of lots of drugs I have never tried and probably never will at the end of this article. Seems like the buggers are alive and crawling RIGHT HERE. If this happens again, I’ll have to hire an exterminator. I took this as an additional motivation to update the wordpress installation to 2.5.1. Fortunately the update turned out to be a time consuming but painless process (go, 9600baud!), so here we go again.

Variationen auf einen Glückskeks

Sonntag, 06. April 2008

You say what you mean
and mean what you say

You say what you don’t mean
and don’t mean what you say

You don’t say what you mean
and mean what you don’t say

Schon nach wenigen Jahren

Samstag, 22. März 2008

Wie schon letztes Jahr hatten wir heute wieder einen sehr langen Tag lang Nikkyo im Programm. Mittlerweile hat sich wenigstens eines meiner Handgelenke an die Behandlung gewöhnt.

Asai meint, Nikyo sei für Anfänger sehr schmerzhaft, aber für die Dan-Träger und die fortgeschrittenen Kyus, die “schon ein paar Jahre trainieren”, sollte mehr gehen (”Geben sie volle Kraft!”). Und tatsächlich kann man diese Entwicklung, gestaffelt nach Kyu- und Dan-Graden, auf der Matte beobachten.

Was mich daran so fasziniert ist, dass offenbar bei regelmäßigem Training ein schleichender Umbau des Körpers stattfindet, der mehrere Jahre braucht und auch nicht schneller zu haben ist. Es ist nicht nur so, dass der Kopf die Bewegung verstehen muss, oder die Motorik geschickter wird, sondern tatsächlich formen sich Sehnen, Bänder und wahrscheinlich sogar die Knochen, um der Belastung entsprechen zu können.

Ich glaube, dass sich das gesamte Körperbild entwickeln muss; um sich in den ungewohnten Bewegungen wieder heimisch zu fühlen, muss sich eine neue einfachst-mögliche Vorstellung bilden (im Sinne von Patterns, Symmetry, and Symmetry Breaking), etwas reichhaltiger und umfassender. Das kann nur passieren, wenn man der neuen Belastung entsprechen will, ihr also positiv gegenübersteht; wenn man dran bleibt und weiter nach einer Lösung sucht; wenn man die alte Situation nicht vergisst, sondern integriert; wenn die neue Situation lange genug besteht, dass man sich darauf einstellen kann; und wenn das Scheitern der bisherigen Vorstellung nicht als ultimatives Scheitern verstanden wird, sondern als Aufforderung.

Kurz gesagt: Anpassung braucht Zeit, und geschieht nur, wenn man mitgehen möchte.

Kleine Ruppigkeiten und kleine Empfindlichkeiten

Freitag, 21. März 2008

Heute (beim ersten Tag des Osterlehrgangs) hat mich wieder beeindruckt, wie viel Spaß die meisten auf der Matte haben, obwohl laufend kleine Ruppigkeiten und Missgeschicke passieren. Man steckt sich den Ellbogen irgendwo, tritt sich auf die Füße, touchiert beim Rollen den Kopf des Nachbarn, zieht mit den Fingernägeln übers Gesicht oder steckt auch mal einen Finger leicht ins Auge, setzt einen Hebel in einer Richtung an, die gar nicht geht, etc.

Und ich meine jetzt nicht die gewollten “Schmerzen” durch Hebel und Fallen. Darauf ist man eingestellt und kann sie auch ganz gut selbst dosieren; das ist dann im besten Fall so schmerzhaft, wie einen Kasten Wasser zu tragen oder eine schwere Tür zu öffnen.

Im “normalen” Leben erlebt man oft genug, dass sich Menschen “auf die Zehen getreten” fühlen. Der sprichwörtliche “Tritt” oder Schritt auf die Zehen ist deswegen so spannend, weil er keinen echten Schaden anrichtet, aber aus Höflichkeit/Respekt doch meistens unterlassen wird. Und weil er meist aus Ungeschicklichkeit oder Nachlässigkeit geschieht, nur selten aus Absicht. Der Unterschied ist reine Deutungssache, und hat viel mit den Empfindlichkeiten und Aggression des Getretenen zu tun.

Wie viel Geschicklichkeit und Rücksichtnahme kann ich vom andern erwarten? Auch für den Trainingspartner gilt: Man ist, wo man ist, nicht weiter, und die Entwicklung braucht Zeit.

Der Zauber des Aikido sorgt dafür, dass wir uns nicht mit eskalierenden Deutung-Verkrampfen-Rache-Spielchen unterhalten, sondern eine Ungeschicklichkeit oder mangelnde Achtsamkeit als solche sehen, darauf hinarbeiten, sie abzustellen, und offen für den eigentlichen Spaß bleiben: gemeinsam eine Bewegung zu meistern und dabei ordentlich “das Ki zu knoten und zu kneten”!

Maßstäbe setzen

Montag, 25. Februar 2008

Wenn Du Zahnschmerzen hast, zieh Dir zu enge Schuhe an!

Lebensweisheit, zitiert nach V.

Tanzende Tiere

Freitag, 28. Dezember 2007

Wir sind tanzende Tiere. Wie schön ist es, aufzustehen und vor die Tür zu gehen und was zu erledigen. Wir sind hier auf Erden, um herumzufurzen. Laßt euch von niemandem was anderes erzählen.

Kurt Vonnegut (zum Thema elektronischer Gemeinschaften)

Persepolis

Sonntag, 16. Dezember 2007

“Du wirst im Leben viele Idioten treffen. Wenn sie dir wehtun, sag dir, dass es ihre Dummheit ist, die sie treibt, dich zu verletzen. Das wird dich hindern auf ihre Bosheit zu reagieren.”

Marjanes Grossmutter in Persepolis

Fast da…

Dienstag, 06. November 2007

Wir sind schon 1/5 um die Welt herum, jetzt gerade in Taipeh - ab Hanoi gibt es dann ein Spezial-Blog: http://fischsauce.blogspot.com

Auf zum Gate…

What a Wonderful World

Dienstag, 16. Oktober 2007

Everything I touch turns to cinder
“Everything I touch turns to cinder”

Kenza in WWW: What a Wonderful World von Faouzi Bensaïdi

Tags: Film noir, Burleske, Stummfilm, auf selbstverständliche und leichte Art tragisch, phantastische Choreographien (Autozirkus!), Stadtbilder, Bonnie and Clyde, romantisch, taffe Frau, cooler Killer, Leben am Rande, Casablanca.

Sterne: 5.

Nimm mir ab, gib mir zurück

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Bei einem sehr netten Ausflug mit einem Rudel kleiner Kinder habe ich wieder mal erstaunt festgestellt, wie viele unserer Verhaltensmuster wir schon von Kindheit an mit uns herumschleppen.

Da ist also Lea, die darauf bestanden hat, ihren kleinen Rucksack mitzunehmen. Der Rucksack wird ihr zu schwer, deswegen drückt sie ihn ihrem großen Bruder in die Hand. Wenige Sekunden später stellt sie fest, dass sie ihren Rucksack aber selbst haben will, und fordert ihn energisch zurück. Der gutmütige Bruder gibt ihr den Rucksack. Woraufhin sie schnell wieder feststellt, dass der Rucksack doch ganz schön schwer ist, und das ganze Spiel geht von vorn los.

Und so über Stunden.

In der Welt der Erwachsenen geht es meist um abstraktere Lasten, sagen wir mal: Verantwortung. Aber auch hier ist der Wunsch oft größer als die Fähigkeiten, was man hatte, fällt einem erst auf, wenn man es weggegeben hat, und zu fordern fällt immer leicht, wenn man die Last nicht selbst trägt.

Schön, wenn der große Bruder so viel Geduld hat und das Spiel so lange mitspielt.