Die brodelnde schwarze Milch des Hasses

28. Mai 2007

Ein paar Notizen zum Theaterstück Milarepa von Eric-Emmanuel Schmitt (aus der Trilogie des Unsichtbaren), gesehen am 5.5.2007 im ShoShin-Zentrum:

  • “Die brodelnde schwarze Milch des Hasses” - Wenn Peter Woy das mit einem bedrohlichen Brodeln in der Kehle bringt, möchte man ihm nicht zu nahe kommen. Wie er nach dem Stück verrät, hat er sich den Text genau wegen dieser Passage gesucht.
  • “Mitleid hat noch niemanden besser gemacht” - Mitleid als Herabwertung?
  • “Die konnte ich in den Erzählungen noch nie leiden, diese spirituellen Super-Sportler, die kaum konvertiert sind und schon die gute Seite voll drauf haben” - die Ablösung von der weltlichen Seite ist harte Arbeit.
  • Buddhistischer Erleuchtungs-Standard: Milarepa muss drei Türme aufbauen und selbst wieder abreissen, bis er versteht, sein Glück nicht an die Erreichung weltlicher Ziele zu binden.
  • “Wohin geht die Flamme, wenn sie ausgepustet wird?”

Amrum

28. Mai 2007

Leuchtturm leuchtet

Now Where Does That Smell Come From

22. Mai 2007

“When the whole world smells like shit,
then go wash your face!”

Buddhist saying (according to devta)

Dirk Müller

13. Mai 2007

“Wenn Du die Nuss geknackt hast, musst Du den Kern auch geniessen.”

Ikkyo runterführen: “Impuls reingeben und sich entfalten lassen, dabei im Kontakt bleiben, um reagieren zu können. Nicht sofort aggresiv hinterhergeben, um zu erzwingen, dass es passiert.”

“Natürlich ist es spektakulär, hart zu fallen… aber die Knochen zählen mit.”

“Wenn Du Deine Reichweite voll ausschöpfst, bist Du ganz am Ende - dann hast Du keine Möglichkeiten mehr. Das kann sehr viel Energie übertragen, wenn es direkt ins Zentrum geht. Aber das ist selten…”

Beim Kotegaeshi: “Die Handfläche des Partners strahlt zu seinem Zentrum zurück”

Beim Angriff Yokomen: “Die Technik wird nicht an der Hand, sondern an den Füssen entschieden - wer aussen ist, hat die bessere Position”

Rückwärtsrolle: “Erstens sieht’s blöd aus und zweitens wirkt’s nicht, weil man den Partner zu lange nicht sieht” - demonstriert: läuft hinterher, Tritt beim Aufstehen

notiert am 12.5.7 im Aikido-Dojo Bremen

Ken Morinaga im ShoShin Dojo

10. Mai 2007

Ken Morinaga ist vollberuflicher Aikido-Meister und dazu noch Original Japaner(tm) - Grund genug, mal einen Lehrgang bei ihm zu besuchen. Sein Aikido hat er bei Yamaguchi und Takeda gelernt, dazu kommt noch Taiji. Ich war also darauf vorbereitet, mal eine andere Perspektive einzunehmen als beim Aikikai/Asai-Stil.

Ken hatte einige hübsche Metaphern und Vergleiche im Gepäck. Grundlegend: “Viele verwechseln weich mit schwach, und stark mit starr”. Das bringt’s so dermaßen gut auf den Punkt - typische Abfolge: man versucht, die Technik weich auszuführen, macht sie stattdessen schwach, dann klappt sie nicht, man denkt sich “dann aber jetzt richtig” und macht sie starr und verkrampft, was dann auch nicht klappt (oder nur unter Schmerzen). Weich und Stark, wie cool, wie diese Kung Fu-Weisheit “sei wie das Wasser, das den Felsen aushöhlt”.

Ganz praktisches Beispiel: Beide Arme werden gepackt. Statt abzublocken nimmt man den Angriff auf, aber lässt auch nicht alles mit sich machen. Denn wenn man sich die Arme zu weit nach hinten führen lässt, gerät man in eine sehr ungünstige Position (z.B. Arme auf dem Rücken). Man muss schon vorher irgendwie tätig geworden sein: wegdrehen, hochführen, den anderen seitlich kippen, etc.

Umgekehrt ein Beispiel zum Thema stark/starr beim Festhalten: Nicht die ganze Zeit mit voller Kraft festhalten, das kann man nicht mehr steigern; stattdessen fest genug, dass man spürt, was der andere macht, und im letzten Augenblick dann richtig fest, so ein Griff ist sehr schwer zu lösen.

Bei den Aufwärm/Atemübungen streichen wir oft die Arme aus (mit der anderen Hand von oben bis zu den Fingerspitzen). Ken hatte dafür eine interessante Deutung: Man kann es als Erinnerung verstehen, die Arme nicht zu blockieren, sondern die Energie frei nach aussen fliessen zu lassen. Und tatsächlich: man kann spüren, wie die Muskeln sich mit der Bewegung entspannen. “Eine Möglichkeit”. Eine weitere spätere Deutung: Mit derselben lockeren Bewegung kann man auch einen Griff abstreifen. Wenn der andere nicht spürt, wann der Griff gelöst wird, verpasst er den “letzten Augenblick” zum Festhalten.

Für mich ungewohnt war, dass Ken viel vom “Ziehen” sprach (alternativ “Saugen”) - Asai schickt immer nur nach aussen. Das scheint mit Kens Taiji-Bildung zu tun zu haben - im Taiji trainiert man nicht nur den äußeren, sondern auch den inneren Kreis, d.h. wie man Energie aufnimmt, komprimiert, speichert, ohne sich dabei zu verkrampfen.

Das mechanische Bild dazu war das Gummiband (beim Ziehen) und die Feder (beim Schieben). Ok, also geschmeidig bleiben. Mechanische Bilder finde ich immer etwas trostlos, weil sie mir wenig darüber sagen, wie es sich anfühlt - was weiss ich denn, wie es einer Stahlfeder so geht.

Mysteriös und spannend waren die Schiebe-Übungen - ein wenig wie das aus anderen Kampfkunstarten bekannte Push Hands. Theorie dazu: “wenn der andere stark entgegengeht, nachlassen, so dass er ein Loch spürt, in das er unfreiwillig hineinrutscht, daher zuckt er wieder leicht zurück, darin wieder mitgehen” => Netto Raumgewinn. Dass das funktioniert, erfordert natürlich jede Menge Erfahrung und Geschicklichkeit: man tausche einfach mal die Rollen in der Beschreibung, dann wird das “Nachlassen” zum “Zurückzucken” und es gibt stattdessen einen Netto Raumverlust.

Der Aspekt des Kontakts ist für diese Schiebe- und Gleichgewichtsübungen offenbar zentral. Erklärung dazu: “Eins werden (Ai+Ki), wie Zahnräder, die ineinander greifen - wenn eins sich bewegt, muss das andere sich mitbewegen”. Insbesondere bei Kokyo Nage kann man erst werfen, wenn Kontakt da ist.
Bei einer Übung nimmt man den auf sich zustürmenden Partner auf und führt ihn kurz vor der Kollision hoch - und der Partner fliegt. Über den Kontakt entsteht eine unwillkürliche Komplizenschaft, die Energie läuft zusammen, und das Ergebnis lässst sich physikalisch kaum noch erklären. In Aikido-Sprech: “Das Ki wird hochgeführt”.

Ein schönes Bild hatte Ken auch dafür, wie man eigentlich wirft. Bei Asai heisst es einfach “werfen Sie bis ganz hinten, an die Wand” - auch wenn es physikalisch offenbar unmöglich ist, den Körper bis dahin zu werfen, soll die Bewegung doch weiterführen und nicht vorher schon aufgeben. Ken vergleicht das mit einer Flasche, in der eine Flüssigkeit ist - man bringt die Flasche in Schwung, stoppt sie dann an, und die enthaltene Flüssigkeit schwappt weiter in die Richtung. Anderes Bild: Ein Bus mit Fahrgästen drin bremst, und die Fahrgäste taumeln noch ein paar Schritte in der Fahrtrichtung weiter.

Ken erklärte (wie wir es von Asai kennen) ein paar Techniken durch das Schwert: man denkt sich bei der Bewegung ein Schwert, dessen Schwertspitze man bewegt. Dadurch wird Bewusstsein geschaffen für die Drehachsen, die Gleichmäßigkeit der Bewegung, und für den Schwerpunkt, und man verbeisst sich nicht in die Stelle, an der der Partner einen gefasst hat.

Technisch und uninteressant fand ich den Monolog darüber, dass der Uke nicht (wie “andere Schulen” sagen) unbedingt mit einer bestimmten Seite angreifen müsse, wenn Tore mit einer bestimmten Seite vorn steht. Wir lernen noch, und das ist eine Konvention, die uns beim Üben hilft, OK?

Zum Abschluss noch eine wunderschöne Beschreibung für eine an sich bekannte Atemübung: Die Arme gehen zusammen in der Mitte hoch und dann im großen Kreis aussen wieder nach unten. “Wie ein Feuerwerk”.

Liebes Tagebuch

10. Mai 2007

ach und dann wäre da noch das vordenken der verschriftlichung von gedanken bereits beim denken.

“felika” auf QYPE

Bin ich jetzt schon illegal?

25. April 2007

Zum Geburtstag habe ich eine ganz tolle CD bekommen - “le fil” von camille. Gleich in meinen Laptop geschoben, der sie gleich wieder ausgespuckt hat - ist nämlich gar keine CD, sondern “Copy Controlled”. Angeblich funktioniert’s mit MacOSX, aber nicht auf meiner Hardware. Was nun? Einfach auf alle modernen Errungenschaften (iPod, wohnungs-weites WLAN, last.fm) verzichten, was Musikgenuss angeht? Oder eine analoge Kopie aus dem alten CD-Player ziehen und wieder digitalisieren, und auf die aufwändig produzierten und teuer bezahlten kleinen Bits verzichten?

Alles gar nicht nötig. Der gute alte CD-Player hat einen optischen Digitalausgang, mein Macbook Pro einen optischen Digitaleingang, und mit einem TOSLINK-Kabel und einem Adapter auf die kleine Klinkenbuchse des MB Pro kriegt man tatsächlich auf Anhieb 16 Bits bei 44.1 kHz auf die Platte. Ob ich mir tatsächlich die Mühe mache, alles zu zerschneiden, zu taggen, zu mp3ifizieren? Weiß noch nicht. Auf jeden Fall: es geht.

Die “Copy Control” ist nichts weiter als lästig. Ich sehe nicht, wem das irgendetwas nützt.

story

12. April 2007

… After a while, yesterday’s decisions will be history, a story about the past that tries to explain the present. That story will be much shorter than all the things we discuss now. But that story is still more than a protocol: Like every good story, it will still contain emotions, condensed ones that go down well with the audience. It takes more than facts to convince us of reality. …

Spring Properties Reloaded

11. April 2007

Some time ago, I promised I would describe how to make spring configuration properties reloadable.

When using a standard spring PropertyPlaceholderConfigurer, properties will be read from a file, and their values can be referenced using a ${…} macro syntax. The expanded property values are usually assigned to bean properties in the xml application context.

Now what I would like to have is this: When the file changes, the properties should be read again, and the updated values should be assigned to the original beans’ properties. The standard Spring answer would be “shut down the application context and launch a new one”, but often we can be much more flexible without disrupting operation (e.g. changing the size of a cache etc.)

I came up with the following design goals:

  • Syntax and usage should be as close as possible to the non-reloading standard spring variant
  • Not all placeholders should be dynamic - some bean properties cannot meaningfully be changed at runtime, and the configuration should make this appearant.
  • The same conversions should take place during initial configuration, and when a property is reloaded
  • No extra demon threads - the XML configuration should control when files are checked for updates
  • Spring best practices: programming to interfaces, testability.
  • Singleton beans are enough - there’s no point in reconfiguring instances of templates.

As an example, let’s take a bean whose “cachesize” property is configured using a placeholder “my.cache.size” taken from a property file “config.properties”. The standard spring way to describe this looks as follows:

<bean id="configproperties"
      class="org.springframework.beans.factory.config.PropertiesFactoryBean">
  <property name="location" value="file:config.properties"/>
</bean>

<bean id="propertyConfigurer"
     class="org.springframework.beans.factory.config.PropertyPlaceholderConfigurer">
  <property name="properties" ref="configproperties"/>
</bean>

<bean id="mybean" class="net.wuenschenswert.spring.example.MyBean">
  <property name="cachesize" value="${my.cache.size}"/>
</bean>

The dynamic variant looks very similar, with only some class names changed, and a slightly different placeholder syntax:

<bean id="configproperties"
      class="net.wuenschenswert.spring.ReloadablePropertiesFactoryBean”>
  <property name=”location” value=”file:config.properties”/>
</bean>

<bean id=”propertyConfigurer”
      class=”net.wuenschenswert.spring.ReloadingPropertyPlaceholderConfigurer”>
  <property name=”properties” ref=”configproperties”/>
</bean>

<bean id=”mybean” class=”net.wuenschenswert.spring.example.MyBean”>
  <property name=”cachesize” value=”#{my.cache.size}”/>
</bean>

<!– regularly reload property files. –>
<bean id=”timer” class=”org.springframework.scheduling.timer.TimerFactoryBean”>
   …(see complete file for details)…
<bean>

If you’re interested - just dive into the code, or download the jar. Thanks to my colleagues at coremedia for discussion and insights - the hacking is all mine, so I take the blame.

I used Spring 1.2.8 plus commons-logging for development (don’t know about licensing, so I’ll rather not bundle the binaries). Try running the example, change the config file and observe the log output. Whoa.

java -cp spring-reloaded.jar:spring.jar:commons-logging.jar   \\
          net.wuenschenswert.spring.example.Main

Implementation

How does it work? In order to get dynamically reloaded properties, we need the following ingredients:

  • a factory bean that detects file system changes
  • an observer pattern for Properties, so that file system changes can be propagated
  • a property placeholder configurer that remembers where which placeholders were used, and updates singleton beans’ properties
  • a timer that triggers the regular check for changed files

The observer pattern is implemented by the interfaces and classes ReloadableProperties, ReloadablePropertiesListener, PropertiesReloadedEvent, and ReloadablePropertiesBase. None of them are especially exciting, just normal listener handling. The class DelegatingProperties serves to transparently exchange the current properties when properties are updated. We only update the whole property map at once, so that the application can avoid inconsistent intermediate states (more on this later).

Now the ReloadablePropertiesFactoryBean can be written to create a ReloadableProperties instance (instead of a Properties instance, as the PropertiesFactoryBean does). When prompted to do so, the RPFB checks file modification times, and if necessary, updates its ReloadableProperties. This triggers the observer pattern machinery.

In our case, the only listener is the ReloadingPropertyPlaceholderConfigurer. It behaves just like a standard spring PropertyPlaceholderConfigurer, except that it tracks all usages of placeholders. Now when properties are reloaded, all usages of each modified property are found, and the properties of those singleton beans are assigned again.

If it doesn’t work for you, I’d love to read your comments. If it does, even more so!

Schmerztraining mit Meister Asai

10. April 2007

Über Ostern war Meister Asai für einen viertägigen Lehrgang in Hamburg. Auf 450 m2 Matte verteilten sich 150 Aikidoka, davon mehr als die Hälfte Dan-Träger. Super Gelegenheit, um sich viele viele Tipps abzuholen von verschiedensten Leuten, die es wissen sollten, zumal Meister Asai einen kleinen Vortrag im Gepäck hat zum Thema “Wir waren alle mal Anfänger” und “Trainieren Sie mit unangenehmen Partnern, geben sie ein gutes Gefühl”. Als ungeschickter Anfänger bin ich wahrscheinlich einer der “unangenehmen Partner”…

Wie immer faszinierend ist das Spektrum körperlicher Dimensionen - meine Trainingspartner in diesen vier Tagen wiegen geschätzt zwischen 45 und 145 kg und sind zwischen 140 und 210 cm lang. Und bewegen können sie sich alle - die DIN-Norm für Sportlerkörper spielt hier keine Rolle. Asai meint: Normaler Erwachsener - ob breit oder schmal, lang oder kurz - Sie haben Kraft genug. Sie müssen nur 100% geben. Nicht blockieren. Kraft nach außen schicken.

Die meisten Techniken, die Asai zeigt, hat man hier oder da schon gesehen. Wie er erklärt, ist das kein Problem - wenn jemand zu ihm sagt, “Die Technik kennen wir schon”, dann sagt er “schön, dann zeigen Sie”, und natürlich sieht’s dann nicht richtig aus. Zu wissen, wie eine Bewegung geht, ist etwas ganz anderes, als sie zu kennen/können. Da hilft nur immer wieder üben.

So üben wir ausführlich den Nikkyo: Das Handgelenk wird angewinkelt und ordentlich verdreht, bis die Sehnen elastisch am Anschlag sind, und dann wird durch den Schmerz und das blockierte Gelenk geführt. Asai sagt, natürlich ist das schmerzhaft, deswegen machen wir die Technik ja so, aber man kann sich dran gewöhnen, und mit den Jahren wird man weicher und kann den Schmerz akzeptieren. Einer meiner Trainingspartner erzählt, sie hätten früher so geübt, dass sie nicht abklopfen durften, auch wenn es noch so sehr weh tat. Entsprechend ist er komplett unbeeindruckt von meinen Versuchen; seine Technik bei mir fühlt sich an wie ein Zahnarztbesuch: Der krasseste Schmerz, den ich mir in den letzten Jahren freiwillig habe antun lassen, dann wird die Hand taub, und nach ein paar Minuten kommt prickelnd wieder etwas Gefühl in die Finger. Vieles im Aikido ist sehr gesund, ich fürchte, diese Übung gehört nicht dazu.

Auch Asai sagt, nicht alles könne man üben. Eine Technik enthält einen Hebel, der gegen das Ellbogengelenkt wirkt. Dehnung hilft hier nicht weiter, deswegen üben wir diese Technik auch sehr selten.

Eine meiner Trainingspartnerinnen meint, einige Lehrer hätten geradezu perverse Lust an Schmerzen. S/M-Tendenzen steigern sicher die Lust am Yonkyo, den wir eine Weile üben. Der Knöchel des Partners drückt dabei auf einen Akkupressur-Punkt am Unterarm, dort wo Arterien, Sehnen, Muskelansätze und Nerven schön ungeschützt an der Oberfläche liegen. Asai meint, der Yonkyo “tut weh, was?”, aber hinterlässt keine bleibenden Schäden - “gibt nur braue Frecken”. Er selbst hätte mal einen riesigen blauen Fleck vom Ellbogen bis zum Handgelenk gehabt, aber auch da härtet man wohl ab. Bis ich so weit bin, muss ich wohl damit leben, dass ich noch Tage später nicht vernünftig zugreifen kann.

Der Lehrgang hinterlässt bei mir eine kuriose Mischung aus Selbstvertrauen und Staunen - Selbstvertrauen, weil die meisten Bewegungen und Techniken nachvollziehbar waren, und es sich einfach gut anfühlt, wenn man sie gemeinsam zum Laufen bringt; und Staunen, dass ich mir das angetan habe, und dabei offenbar nichts kaputtgegangen ist. Man hält doch mehr aus als man denkt.